Allgemeine Geschäftsbedingungen

FeMa Studio · Felix Mauk · Darritzer Weg 10, 16818 Märkisch Linden
Stand: Mai 2026

Inhalt

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Leistungsumfang
  4. Vergütung & Zahlung
  5. Mitwirkungspflichten
  6. Lieferzeiten
  7. Abnahme
  8. Urheberrecht & Nutzungsrechte
  9. Gewährleistung
  10. Haftungsbeschränkung
  11. Vertraulichkeit & Datenschutz
  12. Kündigung & Aufhebung
  13. Schlussbestimmungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Felix Mauk, handelnd unter dem Namen FeMa Studio (nachfolgend „Auftragnehmer"), und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Webdesign-, Webentwicklungs- und damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu.

(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) als auch gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB).

§ 2 Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Angebot gilt als angenommen, wenn der Auftraggeber es innerhalb von 14 Kalendertagen schriftlich (per E-Mail genügt) bestätigt.

(2) Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung nach Auftragserteilung zustande.

(3) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Darin enthaltene Leistungsbeschreibungen sind maßgeblich für den geschuldeten Erfolg.

(2) Leistungen des Auftragnehmers können umfassen:

(3) Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer schriftlichen Ergänzungsvereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung und Lieferzeiten führen.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen durch qualifizierte Dritte erbringen zu lassen, sofern dies dem Auftraggeber gegenüber mitgeteilt wird und keine schutzwürdigen Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.

§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise in Euro. Der Auftragnehmer unterliegt der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(2) Zahlungsbedingungen:

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) berechnet.

(4) Aufmaß- oder Mengenangaben in Angeboten sind Schätzwerte. Weicht der tatsächliche Aufwand um mehr als 20 % vom Angebot ab, informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber vorab und holt eine Freigabe ein.

(5) Reisekosten und sonstige Auslagen werden separat und zum Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt, sofern sie vorab vereinbart wurden.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Auftragserfüllung erforderlichen Informationen, Materialien, Texte, Bilder und Zugangsdaten vollständig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

(2) Der Auftraggeber hat auf Entwürfe und Freigabeanfragen des Auftragnehmers innerhalb von 7 Werktagen zu reagieren. Erfolgt keine Rückmeldung, gilt dies als Freigabe des vorliegenden Entwurfs.

(3) Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und verlängern vereinbarte Lieferfristen entsprechend.

(4) Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Marken) selbst verantwortlich. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verwendung dieser Inhalte entstehen.

(5) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Website nach deren Veröffentlichung auf Richtigkeit der Inhalte (insbesondere Impressum, Datenschutz, Preisangaben) zu prüfen und den Auftragnehmer auf Fehler hinzuweisen.

§ 6 Lieferzeiten und Termine

(1) Lieferzeiten beginnen mit dem Eingang der vereinbarten Anzahlung und der vollständigen Übergabe aller notwendigen Materialien durch den Auftraggeber.

(2) Angegebene Lieferzeiten sind Richtwerte und keine bindenden Zusagen, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.

(3) Höhere Gewalt (z. B. technische Störungen, Krankheit, behördliche Maßnahmen) verlängert die Lieferfrist um die Dauer des Hindernisses. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich.

§ 7 Abnahme

(1) Nach Fertigstellung der Leistung wird dem Auftraggeber eine Vorschau (Staging-Link oder lokale Datei) zur Prüfung übergeben.

(2) Der Auftraggeber hat die Leistung innerhalb von 14 Kalendertagen nach Übergabe zu prüfen und Mängel schriftlich zu benennen. Werden innerhalb dieser Frist keine Mängel gemeldet, gilt die Leistung als abgenommen.

(3) Unwesentliche Mängel, die die Nutzbarkeit der Website nicht erheblich beeinträchtigen, berechtigen den Auftraggeber nicht zur Verweigerung der Abnahme. Sie werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.

(4) Nachträgliche Änderungswünsche, die über die vereinbarte Leistung hinausgehen, gelten als neuer Auftrag und werden gesondert berechnet.

§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Design, Code, Grafiken, Texte) sind urheberrechtlich geschützt und bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers, soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist.

(2) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der erstellten Website für den vereinbarten Zweck ein.

Wichtig: Die Nutzungsrechte gehen erst mit vollständigem Zahlungseingang auf den Auftraggeber über. Bis dahin ist eine Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung nicht gestattet.

(3) Die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

(4) Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellte Website im Rahmen seiner Portfolio- und Akquisetätigkeit zu benennen und zu zeigen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

(5) Drittanbieter-Komponenten (z. B. Schriftarten, Stock-Fotos, Open-Source-Bibliotheken) unterliegen deren jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über wesentliche Lizenzbedingungen, die den Auftraggeber betreffen.

(6) Der Auftraggeber trägt die Verantwortung dafür, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte keine Rechte Dritter (Urheberrecht, Markenrecht) verletzen.

§ 9 Gewährleistung

(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erstellte Website zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln ist, die ihre Nutzbarkeit erheblich beeinträchtigen.

(2) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Mängel sind schriftlich und so präzise wie möglich (mit Screenshot und Fehlerbeschreibung) zu melden.

(3) Kein Gewährleistungsanspruch besteht für:

(4) Gewährleistungsarbeiten erfolgen durch Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber eine angemessene Minderung des Kaufpreises verlangen.

§ 10 Haftungsbeschränkung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf den Nettobetrag der jeweiligen Auftragsvergütung.

(3) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden (z. B. Umsatzverluste durch Website-Ausfälle) ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

(4) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die dauerhafte Verfügbarkeit oder Sicherheit von Drittdiensten (Hosting, Formular-Dienste, DNS, CDN etc.).

(5) Für die Rechtmäßigkeit der Website-Inhalte (Impressum, Datenschutz, Preisangaben, Texte) ist allein der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer erstellt auf Wunsch Vorlagen, übernimmt jedoch keine Rechtsberatung und keine Haftung für deren Vollständigkeit im Einzelfall.

§ 11 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei (insbesondere Zugangsdaten, Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten) nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Erfüllung des Vertrages zu verwenden.

(2) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Erfüllung des Vertrages und nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Näheres regelt die Datenschutzerklärung.

(3) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Auftragserfüllung Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftraggebers oder seiner Kunden erhält (z. B. über Hosting-Zugänge), ist auf Wunsch des Auftraggebers ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen.

§ 12 Kündigung und vorzeitige Aufhebung

(1) Festpreisprojekte (Einmalauftrag) können vom Auftraggeber jederzeit schriftlich gekündigt werden. In diesem Fall gilt:

(2) Laufende Wartungs- oder Pflegeverträge können von beiden Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit Zahlungen in Verzug bleibt.


§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Gerichtsstand: Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist der Gerichtsstand Neuruppin vereinbart. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

(3) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

(4) Schriftformerfordernis: Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB sowie des jeweiligen Vertrages bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt). Der Verzicht auf das Schriftformerfordernis bedarf ebenfalls der Schriftform.

(5) Vertragssprache: Vertragssprache ist Deutsch. Bei Übersetzungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.